Frettchen gehören zu der Familie der Marderartigen, somit sind sie kleine Raubtiere.
Ihre Urherkunft stammt wahrscheinlich von dem wild lebenden Iltis (Mustela putorius) ab.

Die erste Erwähnung in den Geschichtsbüchern reicht bis in die Zeit der alten Ägypter.
Sie wurden als Ratten- und Mäusefänger eingesetzt.
Um einen reibungslosen Jagdverlauf zu gewährleisten mussten die Raubtiere gezähmt und auf den Menschen geprägt werden.
Im Laufe der Jahrhunderte züchtete der Mensch aus den Urahnen eine neue Art, die heutigen Frettchen (Mustela putorius furo).
Trotz das sie so unterschiedlich sind haben sie dennoch auch Gemeinsamkeiten mit dem Iltis.

Sie haben einen gut ausgeprägten Jagdinstinkt, trotzallem sind sie vom Menschen abhängig.
Frettchen haben immer noch das große Verlangen ihr Futter zu bunkern,
denn wie der Iltis sich Vorräte anlegt, so bunkern sie auch ihr Futter „für schlechte Zeiten“.

Die Leidenschaft für das Buddeln, die den Frettchen vor Jahrhunderten
bei der Jagd von Mäusen von Nutzen war, haben sie bis heute nicht abgelegt.
Im Allgemeinen können Frettchen nicht mehr so gut klettern wie ihre Stammväter die Iltisse,
jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. Die kleinen Raubtiere haben entgegen ihren Vorfahren,
die sich nur zur Paarungszeit zusammenschließen, ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten
und kuscheln gerne mit ihren Artgenossen.



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