Diese Seite ist unserem kleinen Freund Nimmy und all den anderen gewidmet,
die uns viel zu früh verlassen haben!
Vielen Dank für die vielen, wunderschönen Stunden, die wir mit euch erleben durften!
Wir werden Euch alle nie vergessen!!!




ICH BIN BEI DIR!

Letzte Nacht stand ich an Deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen, und ich konnte sehen, dass Du weintest und nicht schlafen konntest. Während Du eine Träne wegwischtest, muckerte ich leise, um dir zu sagen: "Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut, und ich bin hier."

Heute morgen beim Frühstück, da war ich ganz nah bei Dir und ich sah Dich den Tee einschenken, während Du daran dachtest, wie oft früher Deine Hände zu mir heruntergewandert sind. Ich war heute mit Dir beim Einkaufen, Deine Arme taten Dir weh vom Tragen. Ich sehnte mich danach, Dir dabei zu helfen und wünschte, ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit Dir an meinem Grab, welches Du mit so viel Liebe pflegst. Aber glaube mir, ich bin nicht dort. Ich ging zusammen mit Dir nach Hause, Du suchtest den Schlüssel. Ich berührte Dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd: "Ich bin's."

Du sahst so müde aus, als du Dich in den Sessel sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, Dich spüren zu lassen, dass ich bei Dir bin. Ich kann Dir jeden Tag so nahe sein, um Dir mit Gewissheit sagen zu können: "Ich bin nie fortgegangen." Du hast ganz ruhig in Deinem Sessel gesessen, dann hast Du gelächelt, und ich glaube, Du wusstest - in der Stille des Abends, dass ich ganz in Deiner Nähe war. Der Tag ist vorbei, ich lächle und seh' Dich gähnen, und ich sag' zu Dir: "Gute Nacht, Gott schütze Dich, ich seh' Dich morgen früh."

Und wenn für Dich die Zeit gekommen ist, die Brücke, die uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu Dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

Es gibt so viel, dass ich Dir zeigen muss, und es gibt so viel für Dich zu sehen. Habe Geduld und setze Deine Lebensreise fort, und dann komm, komm heim zu mir.


Verfasser unbekannt
Nimmy Johann Willy Lilly Willy (2) Sid Cora Prinz Lucky Sheba Hope Willy (3) Gimly Mausi Skippy Opi Zachi Smarties Paula Rotterdam Rotti Cowboy Pete





Nimmy *05.2006 +09.02.2008



"Wir sind uns begegnet
du hast Spuren hinterlassen
in uns
deine Handschrift, dein Zeichen
unauslöschlich
in unserm Herzen
hast du dir Raum geschaffen
für immer."

Wir werden dich nie vergessen.
Wir Lieben dich!


Johann



Machs gut mein kleiner Racker!
Am 17.07.2009 bist du in unser Leben getreten.
Du konnest uns nicht sagen was man dir angetan hat, ich denke das kann man auch nicht in Worte fassen.
Dein Zustand und dein Körper erzählten jedoch vom unfassbaren.
Gewissenlose Menschen haben dich ausgesetzt wegen Krankheit, ausgesetzt zum sterben!

Mit hohem Fieber und kaum noch Fell bist du vom Tierheim zu uns gekommen.
Es folgten Tage und Wochen des bangens, aber sie waren schön!
Man konnte dir ansehen, wie du dein neues Leben genossen hast.
Dann der Umzug zu Irmgard, dort lerntest du 2 Frettchendamen kennen und hattest noch eine schöne Zeit in Gesellschaft lieber Menschen und vor allem 2 hübscher Frettchendamen.

Es ist so schrecklich, dass deine Zeit unter lieben Menschen so kurz war.
Aber ich hoffe es war wenigstens ein kleiner Ausgleich für dein "erstes" Leben.

Ich bin so froh, Dich kennen gelernt zu haben, du warst so ein wunderbares Frettchen!
Wir werden dich NIE vergessen!!!


Willy



Kaum ein anderes Frettchen hat es geschafft die Menschen um ihn herum so in seinen Bann zu ziehen.
Fast jeder der dich einmal kennen lernen durfte war sofort verliebt.
Du hast uns oft gezeigt, wie sehr es sich lohnt zu kämpfen!!!

Vor fast genau einem Jahr bist du zu uns gekommen, kaum mehr als Haut und Knochen.
Wir haben lange gekämpft und du zeigtest uns das deine Zeit noch nicht gekommen war.
Du hast dich gut erholt und hattest einen wunderbaren Sommer, hast viel im Gras gespielt, Lilly muckernd über die Terrasse gescheucht und man merkte dir an wie sehr du es genossen hast in der Sonne zu liegen und dir den Bauch zu wärmen. Am liebsten Stundenlang!
Du hast deine Lilly begleitet bei ihren Milz Operationen und Kerstin erschreckt, als sie dich nicht zu Lilly lassen wollte.
Laut schreiend, fast blau und am Gitter rüttelnd hast du die Öffnung von Lilly´s Aufwachkäfig gefordert.
Dann hast du dein Fell verloren, dazu die Diagnose Milztumor. Auch dies hast du super überstanden, gemeinsam mit deiner Lilly.
Täglich sah man wie es dir besser geht, du bist wieder zu einem Traum von einem Frettchen geworden.
Doch dann der Schlaganfall. Man merkte dir an, deine Kraft wurde weniger, aber kampflos hast du nicht aufgegeben.
Warum ist dir nichts erspart geblieben, warum kam nach jeder guten bald wieder eine schlechte Nachricht?

Mein kleiner Freund, ich danke dir für die vielen schönen Stunden, die vielen Erinnerungen und alles was du uns gegeben hast.
Ich vermisse dich!
Das Kratzen an der Badtür, wenn du nicht schnell genug zum trinken in die Dusche gekommen bist.
Das Futter pürieren, denn Brocken gehen ja garnicht!
Deine Protesthaufen hinter der Schlafzimmertür, die so schön geschmiert haben...
Aber am meisten die Kuschelrunden. Egal ob Medizin nötig war, du hast auf deine tägliche Dosis Calopet bestanden und dich danach ausgiebig rundherum schrubbern, streicheln und kraulen lassen, jeden Abend auf meinem Schoß und möglichst stundenlang.
Danke, dass ich dich kennen lernen durfte und für die schöne Zeit, auch wenn sie viel zu kurz war!
Gute Reise mein kleiner Freund, wir werden dich für immer im Herzen behalten!

Lilly



jetzt bist du wieder mit deinem Willy vereint.
Auch wenn es für uns schwer ist, die Zeit des Abschieds ist gekommen.
Es bleibt mir nur, dir eine gute Reise zu wünschen und Danke für die vielen schönen Stunden zu sagen!

Du hast uns immer wieder gezeigt, was es heisst zu kämpfen.
2 schwere Operationen hast du gut überstanden und uns gezeigt das selbst der aussichtsloseste Kampf nicht aussichtslos ist.
Vor 17 Monaten bist du in unser Leben getreten. Und ich bin dankbar für jeden Tag und jede Nacht, die du uns begleitet hast.

Tennisbälle, das war deine Leidenschaft.
Erhobenen Hauptes wurden sie in dein Reich getragen.
Egal wie viele es waren, alle waren dir.

Und du hast uns gezeigt das eine Dusche nur zweitrangig zum duschen verwendet wird.
Denn eigentlich ist sie zum trinken gedacht. Etwas Wasser zum trinken musste immer darin sein, das wurde regelmässig kontrolliert.

Danke für die schöne Zeit, für die vielen Stunden und Nächte die du uns begleitet hast.
Ich vermisse dich jetzt schon, die schlurfenden Schritte in der Nacht, die nächtlichen Terrassenbesuche und die kleine Maus die mich immer abgeschleckt hat.
Ich hoffe du hast eine gute Reise und grüsse meinen Willy und alle vorausgegangenen.


Willy



Ich werde nie die grossen Kulleraugen vergessen, die mich bei deiner Ankunft traurig aus den Kennel anblickten.
Werde nie unsere Kuschelrunden vergessen, die wir jeden Abend hatten.
Es war ein langer Weg, dir zu zeigen das es sich lohnt wieder Vertrauen zu Menschen zu haben.
Noch viel länger war der Weg bis Kerstin dir zeigen konnte das es in Frettchengesellschaft viel schöner ist.
Aber sie hat es geschafft. Du hattest Vertrauen und hast die Zeit mit deinen neuen Kumpels, mit uns und Mel genossen.
Es ist schön, dass wir dich auf deinem Weg ein kleines Stück begleiten durften.
Leider war dieses Stück viel zu klein, leider ist dir viel zu wenig Zeit geblieben um deine neuen Freunde und vor allem deine Fine richtig geniessen zu können.
Dank Mel konntest du erleben was es bedeutet ein Frettchen zu sein, Freunde zu haben und Vertrauen zu Menschen.

Danke das wir Dich kennen lernen durfte! Danke für die vielen schönen Stunden, die wir gemeinsam hatten!
Ich werde dich nie vergessen, mein kleiner dicker.


Sid



es ist so traurig, dass du nicht endlich das Leben was du verdient hast geniessen durftest.

Viele Jahre lang war ein dunkler Flur deine Heimat und eine Tüte und ein Kaninchenfell deine einzigen Spiel- und Kuschelsachen. Menschliche Nähe war die Ausnahme und Kumpels zum Spielen waren irgendwann mal vorhanden, dies war jedoch lange her.

Man merkte dir an, wie sehr du all dieses Vermisst hast. In vielen abendlichen Kuschelrunden hast du mir dieses deutlich gezeigt.
Leider war es uns nicht möglich, die Frettchen näher zu bringen.
Doch dann kam Cleo und Daniela und nach einiger Eingewöhnung hattest du begonnen Vertrauen zu Kumpels zu fassen und spielen zu geniessen und die neuen Kumpels machten eine richtig schöne Gruppe aus euch, du lerntest Frettchengesellschaft kennen und duftest eindlich wieder ganz Frettchen sein.

Es ist so traurig das dir dies nicht länger gegönnt war, du deine neuen Kumpels und dein wunderschönes neues Leben nicht länger geniessen durftest.
DAS hätte ich dir von ganzem Herzen gewünscht. Leider war es dir nicht vergönnt.
Danke Daniele, Cleo und alle die geholfen haben, das Sid wieder Frettchenfreunde kennen lernen durfte!

Kleiner Sid, ich werde dich nie vergessen. Ein Platz in meinem Herz ist dir für immer sicher.


Cora



deine Brigitte und wir haben lange gekämpft, aber der Tumor war zu stark,
So blieb uns nur die Möglichkeit dich nicht weiter leiden zu lassen.
Es ist immer wieder schwer zu sehen, das der Kampf nicht zu gewinnen ist, aber in gewisser Hinsicht hast du ja nun gewonnen.
Nun hast du keine Schmerzen mehr und kannst wieder mit deinem Bruder spielen.
Ich wünsche dir eine gute Reise, meine kleine Omi

Danke das wir dich kennen lernen durften


Lucky


...

Prinz


du solltest viele Nachkommen zeugen, jedoch hat dich ein Gendefekt nicht dafür "qualifiziert" und der "Züchter" hatte keine Verwendung mehr.
Eine Zeitungsanzeige brachte dich zu uns und brachte dir viele schöne Jahre auf "deinem" Hof.
Fast verschenkt, aber hauptsache weg...

Du hattest viele schöne Jahre, hast so manche Katze vom Hof gejagt.
Dir an einigen Igeln die Nase zerstochen und dennoch deinen Hof vor diesen Monstern verteidigt.
Den Hühnern das Futter gemaust und dir den Bauch damit vollgeschlagen.
Und bist viele Runden hinter dem Ball her gerannt und hast dich immer darüber gefreut.
Du hast so manche Nacht mit deiner Lucky gekuschelt und sie am Tag verscheucht wenn man SIE und nicht dich kuscheln wollte.
Sie ist dir vor kurzem vorraus gegangen und man merkte dir den Verlusst an.
Dein Lebenswille war nicht mehr der gleiche wie vorher.
Dazu kam noch deine Krankheit, die dir zunehmend zusetzte...

Du warst ein treuer und tapferer Hund.
Du hast uns viele schöne Jahre bereitet, uns immer freudig und Schwanzwedelnd begrüsst.
Wir werden dich vermissen!


Sheba

traurig wie schnell die Jahre ins Land ziehen und wie schnell so eine gute Seele alt wird, obwohl 12 Jahre für eine Katze nicht alt sind. Aber deine Zeit war einfach gekommen...

Als Welpe bist du mit Benni, der dir schon vor ein paar Jahren vorrausgegangen ist, und deiner Blacky zu uns. Eigentlich wollten meine Eltern keine weiteren Katzen mehr, den wir hatten ja schon Lehnchen, Tiger, Lilly und Wihskas. Doch Euch konnte mein Herz nicht einfach da draußen lassen und so konnte ich meine Ellis davon überzeugen, Euch auch noch aufzunehmen.

Du hattest hier ein paar sehr schöne Jahre, ein großes Grundstück zum schlumbern und viel Wald zum jagen.

Am Liebsten lagst du unter dem Apfelbaum in der Sonne und liest dir dein wunderschönes Fell wärmen.
Doch die Jahre sind nicht Spurlos an dir vorbei gegangen, deine Zähne sind dir ausgefallen und dein Körper wurde immer gebrechlicher.

Am Samstag, als ich dich sah, ahnte ich schon, das deine Zeit bald kommen würde, doch das es so schnell geht. hatte ich nicht gedacht.
Dienstag Abend brachte dich Mutti zum Doc, der dir Infusionen legte und Schmerzmittel verabreichte, du erholtest dich einigermaßen und durftst wieder Heim. Doch gestern Abend stelltest du abermal das Fressen ein und jammerste nur noch rum.
Papa rief mich dann an, das es dir nicht gut geht und ich sagte ihm, das ich mit dir heute morgen nochmal zum Doc fahre.
Als ich bei dir war, lagst du unter der Heizung und schriest das es mir mein Herz fast zerriss.

Ich nahm dich ganz vorsichtig auf und du japstest in meinen Armen, da wusste ich es, ich geh mit dir den letzten Weg.
Beim Doc angekommen warst du kaum noch ansprechbar, legtest aber deinen Kopf ein letztes mal in meine Hand.
Friedlich entschliefest du ihn meinen Armen...
Machs gut mein treuer Freund! Ich werde dich sehr vermissen, aber ich habe die Gewissheit, das du mit Benni und Blacky vereint bist und ihr nun wieder als junge und gesunde Katzen über die Regenbogenwiesen springt!

Hope



leider war dir ein Leben auf dieser Erde nicht vor bestimmt.
Du hast dich aber in den wenigen Stunden, die du bei uns warst, in unser Herz für immer eingeschlichen.
Kleine Hope wir werden dich nie vergessen!


Willy (3)



Ausgesetzt wegen Krankheit, ausgesetzt zum sterben.

Man fand dich in einem sehr jämmerlichen Zustand, nur Haut und Knochen und mit ganz schlechten Zähnen.
Du wurdest in der Zooschule abgegeben und von dort aus holten wir dich zu uns.

Deine Zähne waren wirklich schlimm, was musst du gelitten haben, was musst du für Schmerzen gehabt haben und doch warst du der liebste und tapferste Binomann den ich kennenlernen durfte!

Mein kleiner Schatz, fast drei Wochen hast du um dein Leben gekämpft, du hast die Zahnop gut weg gesteckt, hast dich an dein Gebiss loses Mäulchen gewöhnt und hast dann brav dein Brei geschlabbert, gelegentlich ein bisschen Fleisch, das ging auch.
Aber nicht lange, den dann schmerzte dein Kiefer. Doch du warst tapfer und hast gekämpft!

Der Eiter aus dem Kiefer ist zurück gegangen und du konntest endlich anfangen, dein neues Leben zu genießen.
Du solltest bei uns bleiben, für immer!
Mit Gimli hattest du dich schon angefreundet und Mausi hattest du auch fast mit deinem Charme überzeugt.

Kuscheln...das war deine Welt.
Du hast es genossen. Gemütlich im Schoß zusammen gerollt hast du dich an die Hand gepresst, damit auch wirklich überall gestreichelt wird und keine Stelle zu wenig abbekommt.

Schnell merkten wir, das wieder etwas mit dir nicht stimmt.
Du bekamst auf einmal Durchfall, dann Durchfall mit Blut.
Medikamente halfen nichts mehr.
Du hast so tapfer gekämpft, doch leider den Kampf heute morgen verloren.
5.30 Uhr kamst du an meine Bettseite, Willy wurde gerade gefüttert und du versuchtest ins Bett zu steigen, ich nahm dich hoch. Überall war Blut. Da wusste ich du kommst um dich zu verabschieden, du lagst bei mir im Arm, als dich ein kurze Ruck durch zog und du die Augen für immer geschlossen hast!

Mein kleiner Engel, warum?
Warum war dir ein Leben bei uns verwehrt?
Warum durftest du deinen neuen Freunde Gimli und Mausi nicht genießen?
Warum musste deine Zeit bei uns mit so viel Schmerz verbunden sein?
Warum? Warum? Warum? Sind wir bei dir so machtlos gewesen?

Ich bin so Maßlos wütend über die Menschen, die dich haben so lange Leiden lassen!
Warum konnten sie dich nicht einfach zu uns bringen.
Warum konnten sie dich nicht einfach behandeln lassen?
Warum?
Wir werden dich so sehr vermissen!
Wir werden dich nie vergessen!
Du hast für immer einen Platz in unserem Herz!
Danke für die schönen Stunden, auch wenn es viel zu wenige waren.
Gute Reise mein kleiner weißer Engel!


Gimly



Mein Prinz Gimly,

ich kann es noch immer nicht verstehen, noch immer nicht glauben das du nicht plötzlich aus dem Schlafzimmer geschlurft kommst.

Alles bekann mit einer Nachricht ob wir nicht helfen könnten.
Carina hat sich an uns gewendet, ob wir nicht helfen können und uns um dich kümmern können.

Es folgte ein langer Kampf dich zu uns zu bekommen, der dank Carina gewonnen wurde und du konntest zu uns ziehen.
Mehrere Umzüge hattest du schon hinter dir. Aber zu neuen Kumpels hat dich keiner geführt.
Monatelang Durchfall der nur halbherzig behandelt wurde hat deinen Darm zerstört.
Aber dieser hat dich letztendlich auch zu uns geführt.

Ich erinner mich als wäre es gestern.
Aus dem Kennel auf dem Beifahrersitz schauten mich 2 große rote Knopfaugen an.
Voller Hoffnung, aber auch voller Bedenken wohin die Reise gehen würde.

Bei uns angekommen hast du es kaum erwarten können die Wohnung zu erkunden.
Besonders die Terasse hatte es dir angetan, das war auch später immer dein erster Weg.
Man merkte dir an wie froh du über den neuen Freiraum warst.
Deinen Lieblingsschlafplatz hattest du auch sofort gefunden, unter dem Computertisch war deine Kuschelecke.

Kurz danach kam plötzlich eine kleine Mausi, du wusstest nichts damit anzufangen...das plötzlich jemand an dir schnüffelt.
Aber die Neugier lies dich nicht in Ruhe, dieser kleine Räuber hatte es dir angetan.
Auch wenn sie anfangs vor dir weggelaufen ist, du hast nicht aufgegeben.
Hast ihr Fleisch gebracht auch wenn sonst Fleisch in deinen Augen nicht zum teilen vorgesehen war.
Du legtest es ihr vor die Nase und warst glücklich als sie es freudig gefuttert hat.
Es dauerte zwar noch etwas, aber bald wurdet ihr kuschelnd auf deinem Lieblingsplatz gesehen.
Wir waren so glücklich als wir dies sahen, wie unser Prinz mit der kleinen Mausi kuschelte.

Dann kam noch Willy.
Zuerst warst du verwirrt noch so nen weissen Kobold zu sehen, aber das war schnell vergessen und ihr habt euch super verstanden.
Plötzlich war immer ein kuschelknäul aus 3 Kobolden zu sehen. Dir hat man angemerkt das du es geniesst noch jemanden zum kuscheln zu haben.
Keine spur von unbehagen, einfach nur pure Zufriedenheit mit Kumpels zu kuscheln und durch die Wohnung zu rennen.

Viel haben wir versucht, damit du endlich dien Leben ohne Durchfall genießen kannst.
Ok, es war auch in unserem Sinne Nachts nicht nach einem Weg durch die Haufen vor dem Bett suchen zu müssen.
Wie oft hab ich dich verflucht, als das Bein neben dem Bett wieder mal deine Hinterlassenschaft gefunden hat.
Aber zu sehen wie es dir immer besser geht und wie du diese neu gewonnene Freiheit genießt war es wert.

Fleisch war deine Leidenschaft, das wurde immer regelrecht inhaliert.
Wir hatten Mühe die Finger rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Auch wenn du taub warst, deine Nase war nicht zu überlisten.
Von jemand anderem irgendwo Fleisch gebunkert? Auf deiner abendlichen Kontrollrunde wurde ausnahmslos alles gefunden.
Kein Spalt zu schmal, kein Schrank zu flach um nicht das Fleisch zu finden.
Es war auch fast unmöglich den roten Knopfaugen zu wiederstehen und dir nicht doch mal eine Extraportion zu geben, auch wenn der Diätplan es nicht vorgesehen hat.

Auf dem Rücken auf meinen Beinen liegen und dir den Bauch kraulen lassen, dann war die Welt in Ordnung.
Dafür hast du alles andere vergessen.
Genauso bei denen Schlafstellungen, da hat man gesehen das du zum Kuscheln und geniessen geboren warst.
Eben ein kleiner Prinz, unser Prinz Gimly.

Wir haben viel gekämpft.
Gekämpft um dich zu bekommen
. Gekämpft um deinen Durchfall in den Griff zu bekommen.
Gekämpft gegen dein leider viel zu schwaches Herz.
Gekämpft gegen den Tumor an deinem Schwanz.
War es einfach nur zu viel? Wir werden es nicht wissen.
Dennoch haben wir den Kampf verloren.
Es tut so weh, das deine Zeit bei uns nicht länger sein konnte, das du nicht länger das kuscheln mit Mausi genießen konntest.
Aber nun seid ihr wieder vereint, ohne Schmerzen und könnt nach Herzenslust kuscheln.

Es war schön dich kennen gelernt zu haben, dir geholfen zu haben damit du kuschelnd mit einem kleinen Räuber schlafen konntest und nicht allein, einsam und mit traurigem Blick in einem Käfig zu liegen.
Ich bin froh das wir dir noch einmal zeigen konnten was es bedeutet einfach nur Frettchen sein zu können, Schnee zwischen den Zehen zu spüren, Gras was in der Nase krabbelt und einfach nur alle 4 von sich zu strecken und zu geniessen.

Danke für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen konnten, für die vielen schönen Stunden und Erfahrungen.
Wir werden dich nie vergessen, du wirst für immer einen Platz neben Mausi in unserem Herzen haben.


Mausi



Ein kleiner Räuber hat uns verlassen

Ein Anruf, da haben Bauarbeiter ein Frettchen gefunden. So fing unser gemeinsamer Weg an.
Was dann zu uns gekommen ist, war kaum noch Frettchen.
Tagelang bei extremer Kälte umhergeirrt, abgemagert, ausgehungert und kaum noch genug Fell um bei den Temperaturen überleben zu können.
Das war deine Geschichte bei der Ankunft. Oder war es doch nur eine Geschichte?
Wir werden es nie erfahren.
Und es ist auch egal, denn mit dir kam ein süßer kleiner Räuber zu uns und hat uns gezeigt das selbst aussichtslose Kämpfe manchmal nicht aussichtslos sind.

Anfangs hast du immer an uns gekuschelt geschlafen, in jeder Minute wo wir zusammen waren.
Man hat dir angemerkt das du den vollen Bauch und die Zuneigung genossen hast.

Du wurdest fitter und hast begonnen die Wohnung zu erkunden. Kuscheln war aber immer noch deine Lieblingsbeschäftigung.
Mit Lilly hast du dich anfangs nicht so recht verstanden, aber sehr weit durfte sie auch nicht von dir entfernt sein.
Langsam habt ihr euch angenähert und erste vorsichtige Kuschelrunden wurden immer länger und vertrauter.
Wie lange magst du wohl einsam und ohne Frettchengesellschaft gelebt haben?
Aber tief in dir, merkte man, hast du dich daran erinnert und vielleicht auch danach gesehnt.
Du bist nachts zu Lilly geschlichen und hast dich zu ihr gelegt und es wurde immer vertrauter.
Leider hat Lilly uns viel zu früh verlassen. Tagelang hast du nicht verstanden warum wieder diese Einsamkeit da ist, bist durch die Wohnung gelaufen und hast Lilly gesucht.
Wir kämpften um deinen Prinzen,ihn endlich zu uns holen zu können, damit du nicht wieder Einsamkeit in dir hast, auch wenn die Kuschelrunden mit uns wieder intensiver wurden.

Dann endlich kam Gimly in dein Leben. Dein Prinz Gimly.
Anfangs war dir dieser Riese nicht geheuer und du bist lieber weggelaufen. Aber nur soweit das du ihn noch sehen kannst.
Ich glaube er merkte das du noch etwas Angst hast und nutzte deine schlafenden Momente zum beschnuppern.
Aber als Gimly dir dein geliebtes Fleisch brachte, war es geschehen und kurz später habt ihr Kuschelnd und gemeinsam eure Zeit verbracht.
Zusammen geschlafen, die Wohnung und Terrasse erkundet.

Wie viele Stunden haben wir im Sommer nachts auf der Terrasse verbracht.
Oder im Winter die Nase in den Schnee halten bis die Pfötchen kalt wurden.
Oder die ersten Sonnenstrahlen des Tages, du hast es geliebt einfach nur die Sonne auf deinem Fell zu spüren und zu geniessen.
Und natürlich danach die Kuschelrunde, das war pflicht.

Dann der Umzug in das neue Heim. Ein ganzes Haus zum erkunden.
Man merkte dir zwar an das auch bei dir langsam das Alter kam, aber du hast viele Runden durch das Haus gedreht und alles genau erkundet.

Zu allem Glück kam dann noch der Einzug von Rotti und innerhalb von ein paar Tagen, habt ihr alle drei beieinander geschlafen und zusammen gekuschelt.

Du hast deinem Prinzen von deinem Fleisch gebracht als er wegen Durchfall auf Diät war.
Du hast Gimly zur Seite gestanden als ein Stück seines Schwanzes entfernt werden musste, hast dich kuschelnd an ihn gepresst, als wolltest du ihm einen Teil seines Schmerzes abnehmen.
Plötzlich ist dein Prinz von uns gegangen, du bist lange suchend durch die Wohnung gelaufen.
Man merkte dir richtig an, das nun etwas in deinem Leben fehlte. Man merkte wie du deinen Prinzen vermisst hast.
Es war schwer das mit anzusehen, wie sehr hast du gelitten, das dein Gimli nicht mehr da war.
Alle extra Kuschelrunden mit mir halfen dir nicht recht über den schmerzlichen Verlusst.
Ich vergesse nie den Anruf von Kerstin, als sie mir sagte das es dir nicht gut geht.
Ich glaube du hast den Kampf einfach aufgegeben, weil dein Prinz nicht mehr bei dir war und du bei ihm sein wolltest.
Deine letzte Nacht haben wir zusammen vor dem Kamin verbracht. Mit dem Anblick von einem Mond, der so außergewöhnlich groß geleuchtet hat.
Als wenn dein großer Prinz nach dir rufen würde.

Wie vermisse ich die Kuschelrunden mit dir!
Wie vermisse ich es, dir das Fleisch ganz klein zu schneiden, damit du schneller bist als Gimly.
Wie vermisse ich deinen ganz speziellen, hüpfenden gang, der einfach einzigartig war.
Wie vermisse ich die kleinen knopfaugen, die mich immer so schelmisch anschauten.
Wie vermisse ich deinen zufriedenen Gesichtsausdruck wenn du auf meinem Schoß lagst und dich hast streicheln lassen.

Danke das wir diese unvergessliche Zeit mit Dir haben durften, ich hoffe sie waren auch für dich so schön.
Aber ich bin mir sicher, wenn ich mich an deine großen Knopfaugen erinnere, die beim kraulen nach mehr gebettelt haben.
Es war schön dich kennen gelernt zu haben, einem Stück meines Lebens mit dir gegangen zu sein. Auch wenn dieses Stück viel zu kurz war.
Wir werden dich nie vergessen, unsere kleine Mausi, unser kleiner Räuber.
Bei jedem Vollmond fühle ich deine Nähe.

Schade das uns keine längere Zeit vergönnt war.
Grüß Prinz Gimly von mir und kuschel für mich eine Extrarunde mit ihm und ganz besonders mit Lilly.

Ich hoffe im Regenbogenland gibt es das beste Rehfleisch und das beste Rindfleisch für dich, viel Calopet und vor allem deinen Prinzen.
Ich stelle mir immer wieder vor, wie ihr gemeinsam dort in der Sonne liegt, Gimli bringt dir Fleisch und du bringst ihm Fleisch und ihr seit endlich glücklich, ohne Schmerz und Leid.

Machs gut mein kleiner Räuber und grüß alle vorausgegangenen.


Skippy 2005 - 19.03.2011



Mein kleiner Skippy,

Weil Menschen ein Kind erwartet haben musstest du und deine 3 Mädels weg.
Plötzlich habt ihr gestört, wart einfach nur lästig.

Dadurch bist du mit deinen Mädels bei uns gelandet.
Ein Traum von einem weißen Kobold. Ein Kuscheltraum.
Du warst immer der Schüchterne, Zurückhaltende.
Aber hattest du Vertrauen zu einem Zweibeiner gefasst, gab es kein Halten mehr.
Muckernd bist du zwischen unseren Beinen umher gerannt, wolltest spielen und durch die Wohnung gescheucht werden.
Und natürlich danach ausgiebig gekrault werden.
Die Kuschelrunden konnten nicht lang genug sein.

Deine Weiber waren dir manchmal einfach zu aktiv. Wenn Rablüm dich mal wieder gescheucht hat, standest du vor mir und hast mit großen roten Augen geschaut das du hoch gekommen wirst.
Aber kurz später hat man dich wieder gesehen, wie du quer über den 3 Mädels gelegen hast als wolltest du Zeigen.alle meine.

Du hast es geliebt in der warmen Sommersonne über die Terrasse zu toben, in nasser Erde zu buddeln und die Wasserspritze zu beissen.

Es wurde ein schönes Heim gefunden, zumindest glaubten wir dies.
Es sollte auf den Bau einer Sauna verzichtet werden und dafür ein Zimmer für euch gebaut werden.
Leider waren dies wieder nur die leeren Worte eines Menschen.

Es kam der Anruf, es wäre zu viel Arbeit und keine Zeit mehr. Gesprochen von einem vorgeschickten Pflegekind.Wieder ein Kind.
Ihr wurdet zu uns zurück gebracht und es war nicht zu begreifen was wir sahen.
Abgemagert und kaum noch Kraft.
Es sah aus als wenn du es schaffen würdest, aber es war ein aussichtsloser Kampf gegen die Staupe.
Warum haben wir Menschen vertraut? Warum haben wir versagt? Warum duftest du kein frohes, langes Frettchenleben führen?

All diese Fragen werden unbeantwortet bleiben.
Aber wir werden dich nie vergessen. Dein Platz in unserem Herz ist für immer sicher.
Nie werde ich die Kuschelrunden vergessen.
Nie werde ich dein Muckern vergessen und wie du dabei zwischen meinen Beinen herum gehüpft bist.
Ich hoffe du kannst uns irgendwann verzeihen, dass wir nicht besser aufgepasst haben.
Ich versprech dir, um deine 3 Mädels werden wir uns gut kümmern und wenigstens ihnen ein schönes Leben geben.
Schade das du es nicht erleben darfst.
Es war schön dich kennen gelernt zu haben, einem Stück meines Lebens mit dir gegangen zu sein. Auch wenn dieses Stück viel zu kurz war.
Wir werden dich nie vergessen.



Opi 2003 - 21.04.2011



Mein kleiner Opi,

3 Jahre ist es nun her, dass du in unser Leben getreten bist.
Damals waren wir auf der Suche nach einem Kumpel für Nimmy und Adolf.
Eine Anzeige brachte uns zu dir. Dringend abzugeben.wegen Zeitmangel.

Wir fanden dich in einem Käfig in einem dunklen Raum, einsam und ohne Bezug zum Menschen. Deine Partnerin war schon vor einiger Zeit gestorben.
Die Einsamkeit und der fehlende Kontakt hatten aus dir ein kleines Schreddermonster gemacht.
Anfangs hast du alles zerbissen was dir vor die Zähne gekommen ist, aber du hast bei unserem ersten Kontakt auch gemerkt das es dein Schritt in ein neues Leben ist.
Mit Nimmy und Adolf hast du dich anfangs kaum verstanden,
Kerstin hat viel Zeit mit dir verbracht, dir gezeigt das nicht alle Menschen dich nur wegsperren und nur zum Futter bringen kommen.
Schnell hast du dich an dein neues Leben gewöhnt, es genossen und sogar begonnen mit uns zu kuscheln.
Mit Nimmy und Adolf hast du dich dann auch schnell verstanden.

Als Nimmy viel zu früh von uns gegangen ist, hast du Adolf geholfen die Zeit zu überstehen. Auch wenn er dich da nicht recht um sich haben wollte, du warst für ihn da, hast ihm geholfen.
Schnell wart ihr beiden ein Herz und eine Seele.

Elly, Waldemar und Pete kamen zu euch beiden und wurden vor dir sofort aufgenommen.
Du hast uns geholfen die 3 aufzupäppeln, wieder zu Frettchen zu machen und hast die kleine Elly vor allem beschützt. Deiner Elly durfte niemand etwas tun!
Du warst der kleine Chef der Gruppe, eben unser Wohnungsältester.

Später kamen dann Sancho und Pancho, die mochtest du erst überhaupt nicht und hast sie tagelang durch die Wohnung gejagt.
Doch plötzlich waren da noch Oskar, Gina und Kira. Die beiden Mädels hatten es dir angetan.
Du wurdest nur noch kuschelnd mit Elly, Gina oder Kira gesehen. Alle Streitereien waren vergessen.

Wenn ich zurückblicke, ich kann mich kaum an den kleinen pummeligen Snowy erinnern, den wir verwahrlost aus dem dunklen Verlies geholt haben.
Den gab es nicht mehr.
Bei uns warst du immer nur Opi, der Wohnungsälteste.

Du hast dich in deinem neuen Leben, in der großen Gruppe super wohl gefühlt.
Das hat man immer wieder gemerkt wenn du schniefend unter einem Berg Frettchen gesichtet wurdest.
Das hast du uns immer wieder mit ausgiebigen Kuschelrunden gezeigt. Zumindest wenn du auf der Nase oder am Bauch gekrault wurdest.
DAS war deine Welt, wenn du nicht grad wieder Sancho oder Pancho wegen ihrer Putzattacken in deinem Genick zurecht weisen musstest.

Letztes Jahr dann die erschreckende Diagnose, ein Tumor wuchs in dir, nicht operierbar.
Ich werde nie diesen Moment, diese Hilflosigkeit vergessen.
Aber an Aufgeben hast du nie gedacht. Man merkte zwar wie du langsam mehr gekuschelt und geschlafen hast, aber aufgeben war in deinen Augen nicht zu sehen.
Du hast deine regelmäßigen Runden auf der Terrasse genossen.
Besonders im Winter, bei Schnee. Alle waren längst wieder im Warmen, da hast du noch immer noch Spuren mit deiner Nase in den Schnee geschoben.
Aufgeben war bis zuletzt nichts für dich, aber man merkte wie der Tumor dir immer mehr die Kraft genommen hat.
Die letzten Tage hat man dir angemerkt das alles immer schwerer fällt.
Aufgeben war in deinen Augen noch immer nicht zu sehen, also beschlossen wir einen letzter Versuch.
Vor der Narkose hast du mit mir gekuschelt, als würdest du spüren das es das letzte mal sein würde.
Dann die erschreckende Gewissheit, es war zu viel betroffen.
Das einzige was wir für dich tun konnten war dir Leiden zu ersparen und dich ein Stück auf dem Weg zu Nimmy, Willy, Lilly, Mausi, Gimly und allen voraus gegangenen zu begleiten.

Danke das wir schöne 3 Jahre mit Dir haben durften, ich hoffe sie waren auch für dich schön.Regenbogenland Aber wenn ich an unsere Kuschelrunden, an deine Kuschelrunden mit der Chaosbande denke, bin ich mir sicher.
Es war schön dich kennen gelernt zu haben, einem Stück meines Lebens mit dir gegangen zu sein. Auch wenn dieses Stück viel zu kurz war.
Wir werden dich nie vergessen, unser kleiner Griesgram, unser Wohnungsältester, unser Opi.


Zachi



Lieber kleiner Zachi,

durch einen Hilferuf in einem anderen Forum wurden wir auf dich aufmerksam.
Du solltest eigentlich zu Rosi ziehen, die dir ein Liebevolles Heim geben wollte, doch der Transport war ein großes Problem.
Euch trennten fast 400km, durch einen Bekannten der Helferin wo du unter gekommen bist, wurdest du zu uns gebracht, damit wir dich erst mal TÄ versorgen konnten.
Du warst sehr schmächtig doch warst du ein wunderschönes Frettchen. Deine Augen waren aber stehts traurig.

Ein bisschen Freude konnten wir ihn sie bringen, als du Rotti kennen lernen durftest.
Hey, was war das den für einer? Der riecht ja fast wie ich, ungläubig hast du ihn jedes mal beliebäugelt.
Schnell wurdet ihr beim kuscheln gesichtet, obwohl du niemals zu vor Frettchen als Partner hattest.
Wir entschlossen uns, als es dir besser ging, dich und Rotti zu Rosi zu bringen.
Ronny fiel es nicht ganz leicht, denn er hatte sein Herz schon an dich verloren. Aber er wusste, ein besseres Leben, als bei Rosi hättest du nicht haben können.

Eine Woche, war dir dieses Leben nur vergönnt, eine Woche mit Rotti, Rosi und Ulli. Denn dann rief mich Rosi an, dir ginge es nicht gut. Du hättest Durchfall und würdest extrem Abbauen.
Ich habe dich wieder zu uns geholt, Rosi und Ulli haben sich lange von dir verabschiedet, sie haben es gespührt, das es das letzte mal sein würde...
Leider hatten sie recht, den wir kämpften, doch die Kotanalyse brauchte einen Erreger hervor, der deinen Darm schon völlig zerstört hatte und eine Behandlung aussichtslos war.
Doch wir probierten einen letzten Versuch, du hast gekämpft, aber als ich dich am nächsten Tag fand, sahen wir es in deinen Augen...

Du schliefest ganz friedlich in Ronny´s Armen ein... nun hast du keine Schmerzen mehr, bist endlich Frei von Kummer und Krankheit, ich hätte mir so viel mehr für dich gewünscht!
Nun bleibt mir nur eins, dir eine wunderschöne Zeit im Regenbogenland zu wünschen!

Mach es gut und grüße uns alle unvergessenen!


Whiskas



Mein treuer Freund,

als ich dich gefunden hatte, warst du gerade mal 20 Wochen alt, irgendjemand hatte versucht dich zu kastrieren, alles war voll Blut, du kaum noch am Leben.
Doch du warst ein Kämpfer! Hast tapfer die ganzen Behandlungen über dich ergehen lassen und wurdest zu einer wunderschönen freundlichen und verschmusten Katze.

Um so mehr schmerzt es mich und Katja, das du nicht mehr da bist. Das deine Reise nun woanders weiter geht.
Wir haben so lange um dich gekämpft und doch den Kampf verloren, mein lieber Schatz nun bist du mit deinem Tiger vereint.

Wenn ich zukünftig bei meinen Eltern sein werde, werde ich zu erst auf eine leere Heizung blicken, den die war dein Lieblingsplatz, dort hast du Sommer wie Winter dein Schläfchen gehalten.
Wie schnell doch die Zeit verging, bis auf Lilly ist keiner mehr von Euch da, aber ich weiß ihr hattet ein tolles Leben bei mir und meinen Eltern.
Mutti hat gestern den letzten Weg mit dir angetreten, ich hätte ihr das gerne erspart, aber du bist in ihren Armen entschlafen und bist nun sicherlich im Regenbogenland gut angekommen!

Lass es dir gut gehen und grüße mir alle vorausgegangen Samtpfoten... Tiger, Lehnchen, Benni, Sheba, Blacky, Goliath und Leo
und beschütze mir die die zurückgeblieben sind... Strolchi, Pumuckel, Karlchen und Tommy


Smarties


...


Paula


...


Rotterdam Rotti



was musstest du in letzter Zeit alles durch stehen?
Erst der Umzug zu uns, du musstest dich an neue Menschen und vor allem an neue Frettchen gewöhnen, dann der schwere Schlag...
Gimli und Mausi gingen... du wurdest genauso schwer krank, doch wir konnten dir helfen...

Dann die schlimme Diagnose Zubildung am Kiefer... oh nein, das durfte alles nicht wahr sein. Warum nur diese schweren Schläge?
Wir wollten dir noch eine schöne Zeit bereiten und als dann kurze Zeit Zachi hier einzog und ihr Euch sofort verstandet, haben wir uns schweren Herzen dazu entschieden, dich mit Zachi zu Rosi zu geben.
Den du solltest ja glücklich sein und das warst du auch, du hast Ulli´s und Rosi´s Herz im Sturm erobert, sie haben dich so sehr geliebt, wie wir dich. Doch dann kam der nächste Rückschlag... Zachi hatte nur noch 2 Wochen, dann verließ er Euch auch... für immer... .
Nun wollte Rosi dich mit Aika und ihrer Wuselbande vergesellschaften, doch du wolltest nicht mehr, hast aber Aika bei dir geduldet, was musstest du Leiden, den auch Aika verließ dich kurze Zeit später auch... warum war dir den keine Frettchengesellschaft vergönnt???

Vor einer Woche warst du wieder bei uns, weil dein Kiefer auf das dreifache angeschwollen war, eine OP sollte dich retten, Medis sollten dich retten... doch auch dieses mal haben wir den Kampf verloren... gestern bist du in Rosi´s Armen für immer eingeschlafen.

Nun bist du sicherlich schon auf der anderen Seite angekommen und kannst mit Gimli, Mausi, Opi, Zachi und Aika spielen und toben... morgen werden wir dich holen und dir neben Gimli und Mausi deine letzte Ruhestätte bereiten...

Lebe wohl mein Knuddler und grüße mir alle vorausgegangenen.


Cowboy Pete



endlich finde ich Worte.
Als du zu uns gekommen bist, warst du von euch 3 noch am ehesten als Frettchen zu erkennen.
Im Gegensatz zu deinem Bruder Waldemar und deiner vermutlichen Mama Elly machten wir uns um dich die wenigsten Sorgen.
Mit über 700g und nur geringer Zeckenanzahl konnte man noch am ehesten Frettchen zu dir sagen.

Leider hat es das Leben mit dir trotzdem nicht gut gemeint, nur 3 Jahre durftest du bei uns Frettchen sein und deinen blödsinn machen.
Anfangs warst du der wildeste in der ganzen Bande, hat mit allen gestänkert und warst eigentlich nur pfeilartig unter irgendwelchen Schränken verschwunden.
Die Runden im Auslauf im Garten waren deine Welt. Die offene Terrassentür hat bei dir den Turbo ausgelöst und dich ungeahnt durch das Gras rennen lasen.
Gemütlich mal ne Runde durch das Gras schlurfen durfte keiner, sofort warst du da und hast für Bewegung gesorgt.
Die Leine war nicht deine Welt, aber für eine ausgiebige Runde am Baggersee hast du sie akzeptiert
Einzig die Nacht war die unheimlich. Wir versuchten vieles, erst ein Nachtlicht brachte dir deine nächtliche Entspannung zurück.
Wir merkten später das es nicht die Nacht selbst war, sondern dein Augenlicht sich verschlechterte.

Unübersehbar kam auch das Alter zu dir, Blödsinn gab es immer seltener und du hast lieber auf einer Decke vor der Terrasentür gelegen
oder gemütlich eine Runde schlurfend über die Terrasse gedreht.
Der Umzug hat noch mal etwas den Pete in dir geweckt, jedoch was dies nicht von langer Dauer.
Irgendwann fing dein schönes Fell an lichter zu werden und du immer ruhiger. Die Zeit für den Fellwechsel war jedoch lange vorbei. Insulinom war die Diagnose.
Ein Implantat hat dir dein schönes Fell zurück gebracht, jedoch merkten wir deutlich das du langsam eher zu den Oldis tendierst.
Die Runden wurde immer seltener, du hast lieber in deiner Decke gelegen und geschlafen.
Du hast es geliebt gekrault zu werden, jedoch nur wenn wir uns zu dir legten.
Dann aber ausgiebig und so richtig das Fell durcheinanderbringen.

Irgendwann kam Durchfall. Alles hat nichts geholfen. Immer kam er wieder und hat an deinen Kräften gezehrt.
Wie viel hast du über dich ergehen lassen.
Irgendwann der Verdacht, es muss noch etwas mehr sein. Eine extrem vergrößerte Niere kam zum Vorschein.
Eine Operation wollten wir versuchen, aber wieder mal Durchfall.
Diesmal zu extrem, wir haben gekämpft aber der Kampf war aussichtslos.

Wir vermissen Dich, kleiner Cowboy.
Die Nase, welche aus der Decke geschaut hat, der Cowboy der die Truppe auf der Terrasse aufgemischt hat und alle durch die Wohnung gejagt hat.
Große Kulleraugen, welche noch ne extra Portion Fleisch wollten.
Auch wenn ich in letzter Zeit wenig Zeit für dich hatte, hoffe ich die Zeit bei uns hat dir gefallen und war besser als dein erster Lebensabschnitt.
Einzig die Gewissheit das du nicht leiden musstest und in meinem Arm eingeschlafen bist bringt mir etwas Erleichterung.

Grüß alle vorausgegangenen und ich hoffe du kannst jetzt wieder mit Opi kuscheln.
Wir werden dich nie vergessen, kleiner Chaot!





5 entscheidende Tage in Deinen Leben

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es diese Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...

Der erste Tag ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem dritten Tag - wenn Dein Freund gehen muss, wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für dein Haustier stehst, für das Du die vielen von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in manchen Momenten, wenn Dir dein Herz schwer wird, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren. Nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz schaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - verbunden mit der Erinnerung an Dein geliebtes Tier. Und durch die Schwere in Deinem Herzen wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

Und es kommt der fünfte Tag an dem Du es endlich schaffst ein Foto Deines geliebten Freundes aufzuhängen und Du Zwiesprache hältst, mit der unvergessenen Liebe im Herzen. Dann siehst Du das Foto an und denkst: Weißt Du noch, der Tag an dem ............


Verfasser unbekannt




Die Regenbogenbrücke

Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Rainbow Bridge nennt.
Wenn ein Tier stirbt, das hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Rainbow Bridge.
Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort viel Futter und Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl.
Die Tiere, die krank oder alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.

Die Tiere sind glücklich und zufrieden bis auf eine Kleinigkeit:
Sie vermissen jemand ganz Besonderen, nämlich ihren Menschen, den sie zurücklassen mussten und den sie so geliebt haben.
Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag wird kommen, an dem eines plötzlich stehen bleibt und in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, der gespannte Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr Euch in freudiger Wiedersehensfeier aneinander fest, um nie wieder getrennt zu werden.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln endlich wieder den geliebten Kopf; und Du schaust wieder in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen.

Und dann geht Ihr gemeinsam über die Rainbow Bridge....
um für immer zusammen in Frieden und Freude und Liebe zu leben.

Paul C. Dahm - The Rainbow Bridge
Übersetzung: Doris Seitz

.......wann immer Du einen Regenbogen siehst, weißt Du das Dein Freund in Deiner Nähe ist.





The Legend of the Rainbow Bridge

Just this side of heaven is a place called Rainbow Bridge. When an animal dies that has been especially close to someone here, that pet goes to the Rainbow Bridge. There are meadows and hills for all of our special friends so they can run and play together. There is plenty of food and water and sunshine, and our friends are warm and comfortable.

All the animals who have been ill and old are restored to health and vigor; those who were hurt or maimed are made whole and strong again, just as we remember them in our dreams and times gone by.

The animals are happy and content, except one thing- they each miss someone very special to them, who had to be left behind. They all run and play together, but the day comes when one stops and suddenly looks into the distance. His bright eyes are intent, his eager body begins to quiver. Suddenly he begins to run from the group, flying over the green grass, his legs carrying him faster and faster.

You have been spotted, and when you and your special friend meet, you cling together in joyous reunion, never to be parted again. The happy kisses rain upon your face. Your hands again caress the beloved head, and you look once more into the trusting eyes of your pet, so long gone from your life but never absent from your heart.

Then together, you and your special pet cross THE RAINBOW BRIDGE.

--Paul C. Dahm




Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.
Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.

Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.

Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig.

Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten.
Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, daß er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen. Er war noch so klein und so schmächtig.
Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte.
Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück dürfte.
Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden geliebt, ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang. Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren.

Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er liess die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr geliebt habe.


--Von Joy LaCaille




Die Regenbogenbrücke - Teil 3

Anders als die meisten Tage an der Regenbogenbrücke dämmerte dieser Tag kalt und grau, feucht wie ein Sumpf und so düster wie man es sich kaum vorstellen konnte. All die kürzlich Angekommenen hatten keine Ahnung, was sie davon halten sollten, da sie nie zuvor einen Tag wie diesen erlebt hatten.

Aber die Tiere, die auf ihren geliebten Menschen warteten, wussten genau, was los war, und fingen an, sich am Weg zu versammeln um die Brücke zu beobachten. Es dauerte nicht lange, bevor ein ältliches Tier in Sicht kam, den Kopf tief hängend und mit schleppender Rute. Die anderen Tiere, die schon eine Weile da waren, wussten sofort, wie seine Geschichte war, da sie dieses Geschehen viel zu oft gesehen hatten.

Er näherte sich langsam, offensichtlich in großem inneren Schmerz, aber ohne Zeichen von Verletzung oder Krankheit. Anders als all die anderen Tiere, die an der Brücke warteten, hatte dieses Tier nicht seine Jugend wiedererlangt und war wieder gesund und kräftig geworden.

Als er zu der Brücke ging, beobachtete er all die anderen Tiere die dort standen. Er wusste, daß er aus diesem Ort hier war und je früher er hinüberwechseln könnte, desto glücklicher würde er sein.

Aber, ach, als er sich der Brücke näherte, wurde sein Weg von der Erscheinung eines Engels versperrt, der ihn um Entschuldigung bat, aber erzählte, daß er nicht fähig sein würde vorüberzugehen. Nur jene Tiere, die mit ihren Leuten da waren, könnten die Regenbogenbrücke überqueren.

Mit keinem Platz zum Umdrehen wandte sich das ältliche Tier den Feldern vor der Brücke zu und sah eine Gruppe anderer Tiere wie er selbst, auch ältlich und gebrechlich.

Sie spielten nicht, sondern lagen einfach auf dem grünen Gras, verloren starrend auf den Weg der zu der Brücke führte. Und so nahm er seinen Platz unter ihnen ein, beim Beobachten des Weges und Warten.

Einer der Neuankömmlinge der Brücke verstand nicht , was er gesehen hatte und fragte eins der Tiere das schon länger da war um es ihm zu erklären.

"Siehst Du, das arme Tier war eine Rettung. Er wurde ins Tierheim gegeben gerade so wie Du ihn jetzt siehst, ein älteres Tier mit seinem ergrauten Pelz und seinen betrübten Augen. Er kam nie aus dem Tierheim heraus und hatte einzig die Liebe seiner Retter um ihn zu trösten, als er seine irdische Existenz verließ. Weil er keine Familie hatte, um ihnen seine Liebe zu geben, hat er niemanden der ihn über die Brücke begleitet."

Das erste Tier dachte darüber für eine Minute nach und fragte dann: "Und was wird jetzt geschehen ?" Seine Antwort bekam es bald als die Wolken sich plötzlich trennten und die Düsterkeit sich hob. Man konnte eine Person sehen, die sich der Brücke näherte und unter den älteren Tieren wurde eine ganze Gruppe in einem goldenen Licht gebadet und plötzlich waren alle wieder jung und gesund, gerade so, wie sie es in der Blütezeit ihres Lebens gewesen waren.

"Pass auf und sieh hin.", sagte das zweite Tier. Eine zweite Gruppe der wartenden Tiere kam zum Weg und sie verbeugten sich tief als die Person sich näherte. Auf jeden gebeugten Kopf gab die Person einen Klaps oder einen Kratzer hinter den Ohren. Die neu wiederhergestellten Tiere fielen in eine Linie und folgten ihm zu der Brücke. Sie alle überquerten die Brücke zusammen.

"Was ist geschehen ?" "Das war ein Retter. Die Tiere, die Du sich in Respekt verbeugen sahst waren jene, die neue Heime wegen seiner Arbeit fanden. Sie werden herüberkommen wenn ihre neuen Familien ankommen. Jene die Du wiederhergestellt sahst, waren jene, die nie ein Heim fanden. Wenn ein Retter ankommt, ist ihm erlaubt den Schlußakt der Rettung auszuführen.

Ihm ist erlaubt, jene armen Tiere über die Regenbogenbrücke zu begleiten, damit sie nicht auf der Erde bleiben müssen."

---Verfasser unbekannt